Sabine Voigt

Sabine Voigt nutzt die Bildfläche als Gestaltungsraum. Rost, Asche, chinesische Reibetusche, Graphit, Seidenpapier, Zeichenkohle und andere Materialien formen nebeneinander und miteinander Gestalten und Landschaften. Die Frottage (das Durchreibeverfahren) oder die Collage sind weitere wichtige formgebende Verfahrensweisen der Frankfurter Künstlerin. All diese Werkstoffe setzt sie experimentell ein. Dabei geht sie seriell vor. Papierart und -größe stoßen mitsamt mannigfacher Mal- und Zeichenmittel, wie Fundstücken, die sie für die Frottage nutzt, den spontanen und freien Gestaltungsprozess an. Die Bildfläche gibt dabei den Bildgegenständen Aktionsraum. Sabine Voigt spricht davon, »eine Bühne zu schaffen«. So verleihen auch z.B. Buchbinderkarton oder Transparentpapier als Bildträger dem Gestaltungsprozess Impulse. Ganz im Sinne ihres Lehrers Walter Hanusch liegt das Konzept einer Reduktion dem Bildaufbau zugrunde. Sie zieht die Zeichenhaftigkeit von Figur und Gegenstand einer realistischen Darstellung vor, inhaltlich geht es jedoch sehr wohl um Lebensrealität, um das menschliche Miteinander. Sabine Voigts »spielerische« und auch unbedingt humorvolle künstlerische Ausführung zeugt zugleich von persönlicher Freiheit im künstlerischen Prozess als auch von einem starken, aus dem Inneren kommenden Kunstwollen. ( Isa Bickmann)

Sabine Voigt lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.
Nach 6 Semestern Studium der Kunstgeschichte und Kunstpädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main hat Sabine Voigt in verschiedenen Ateliergemeinschaften gearbeitet.

Die Druckwerkstatt von Walter Hanusch und das 8-jährige Studium an der Städel Abendschule hat ihren künstlerischen Werdegang stark geprägt. Sie hatte 10 Jahre lang ihr Atelier in der Mato-Fabrik und war Mitglied im Kunstverein KUNST-RAUM-MATO.

Seit Januar 2012 ist Sabine Voigt Mitglied im Kunstverein EULENGASSE e.V. und arbeitet dort in einer Ateliergemeinschaft.

Martin Holzschuh

1972, Frankfurt am Main
2000 – 2006 Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule, Frankfurt am Main, bei Michael Krebber, Meisterschüler

lebt in Offenbach und arbeitet in Frankfurt am Main

Klaus Bittner

1944
. in Deschnei (Sudetenland, heute Tschechien) geboren

seit 1971
. 48 Einzelausstellungen in Deutschland, Italien, USA, Spanien, Frankreich, Chile
. 130 Beteiligungen an Ausstellungen und Kunstprojekten im In- und Ausland

seit 1972
. Bilder, Fotos, Objekte und Installationen im Privat- und Firmenbesitz in Deutschland, USA, Italien, Spanien, Frankreich, Holland und Schweden

seit 1969
. Malerei und Zeichnung

seit 1988
. Chemische Bilder, Objekte und Raum-Installationen

seit 1989
. Thematische Ausstellungen

seit 1993
. Land Art, Copy Art, Performance, künstlerische Arbeit nach dem Konzept der »Variablen Reaktion«

1979
. Initiator »Grafische Begegnung« Frankfurt – Taschkent / Usbekistan

seit 1980
. Mitorganisator bei 8 öffentlichen Kunstprojekten

1981
. Mitbegründer der »Kulturinitiative Mouson-Fabrik«

1982-1986
. Dozent für Aquarell und Zeichnung an der Freien Abendschule Frankfurt

seit 1987
. Atelier in Frankfurt-Bornheim

seit 1988
. Mitglied der Artothek Frankfurt
. Mitglied des BBK Frankfurt
. Mitglied der Künstlergruppe U4 frAnkfuRT

1989
. Gründung der Atelier-Galerie U4 frAnkfuRT,
. Thematische Ausstellungen (Installationen, Bilder, Objekte, Performance),
. Konzept: die »Variable Reaktion«

2007-2011
. Mitglied im Kunstverein Bellevue-Saal, Wiesbaden

1994-2012
. Atelier in Bages, Südfrankreich

seit 2000
. Kunst im öffentlichen Raum (Projekte und Fotografie)

seit 2007
. Fotografie und Digital Art

seit 2008
. Kunstprojekte »Klimawandel« und »Holz in den Wald«

seit 2009
. Mitglied im Kunstverein EULENGASSE, Frankfurt am Main

seit 2015
. Mitglied im LACDA Digital Art Center Los Angeles „Represented Artist“

Rosemarie Lücking

1939
geboren in Speyer / Rh

1992
Studium Sozialpädagogik. Frankfurt am Main

1997
. Studium Kunsttherapie. Blaubeuren, Abschluss: Diplom
. Praktikum in der Husemann -Klinik. Buchenbach

1998
Praktikum im Michael -Therapeutikum. Buchschlag

1999
Praktikum in der Tumorklinik. Freiburg

2000 bis jetzt
selbständige Werkstatt für Kunst und Therapie. Hainburg

2002 bis 2008
Studium an der Städelabendschule. Frankfurt am Main

2002 bis 2009
Studium an der Edith-Marion-Kunstschule in Freiburg Abschluss: Bildhauer-Diplom

Almut Aue

A.A. studierte Malerei an der Hochschule für Bildende Künste (Städel) und Kulturwissenschaften an der Universität Frankfurt am Main. Sie unterrichtete Deutsch, Politik und Kunst an einer Frankfurter Gesamtschule und arbeitete im Bereich Kulturelle Praxis am Institut HELP, Wiesbaden.

Studienaufenthalte in Frankreich, Italien und Griechenland sowie Gesangsstudien bei Christina Ascher, Frankfurt/New York und Ruth Zetsche, Frankfurt, ergänzten ihre künstlerische Entwicklung.

Lyrik von Almut Aue wurden in verschiedenen Anthologien veröffentlicht.

Hans-Jürgen Herrmann

geboren 1958 in Bayreuth
Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, 1981 Abschluss als Diplom-Designer
seit 1991 eigenes Fotoatelier  für Auftrags- und künstlerische Fotografie in Offenbach am Main
Gründungsmitglied der Künstlergemeinschaft ‚Projekt Bleichstraße 14H‘
Mitglied in der Allianz deutscher Designer (AGD)
Mitglied im Bund Offenbacher Künstler (BOK)