07
2026
Time Weave
Von Stockholm nach Frankfurt
Entwickelt zum 20-jährigen Jubiläum der SUPERMARKET – Stockholm Independent Art Fair

Time Weave
Von Stockholm nach Frankfurt
Veranstaltungsort
Ausstellungsraum EULENGASSE
Seckbacher Landstraße 16, 60389 Frankfurt am Main
Organisation
Kunstverein EULENGASSE e.V.
Webseite
www.eulengasse.de
Verantwortlich
Anette Kaplan, Harald Etzemüller, Vládmir Combre de Sena
WEITERE INFOS
Vernissage Freitag 7. AUG – 19 h
»Time Weave« wurde ursprünglich für die SUPERMARKET – Stockholm Independent Art Fair entwickelt und dort erstmals präsentiert. Für die Ausstellung in Frankfurt wird das Konzept nun an den Galerieraum angepasst und in einer neuen räumlichen Konstellation weitergedacht.
Im Zentrum steht die Vorstellung von Zeit als einem Gewebe, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft untrennbar miteinander verflochten sind. Die Installation schafft einen Raum, in dem Erinnerungen, aktuelle Erfahrungen und mögliche Zukünfte gleichzeitig erfahrbar werden. Archivmaterial tritt mit zeitgenössischen Arbeiten in Dialog, während spekulative Perspektiven den Blick nach vorne öffnen.
Licht, Klang, halbtransparente Stoffe und bewegte Bilder erzeugen eine Atmosphäre, in der Zeit nicht linear erscheint, sondern als vielschichtiges, räumlich erfahrbares Material. Die Kunstwerke scheinen im Raum zu schweben und laden die Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich frei durch dieses Geflecht aus Erinnerungen, Gegenwart und Visionen zu bewegen.
Die Präsentation in Frankfurt versteht sich nicht als Wiederholung der Stockholmer Ausstellung, sondern als Weiterentwicklung eines ortsspezifischen Konzepts. Im neuen Kontext entfaltet »Time Weave« andere räumliche Beziehungen und setzt den Dialog über die Verflechtung von Zeit, Erinnerung und gemeinschaftlicher künstlerischer Praxis fort.
Teilnehmende Künstler*innen
Vládmir Combre de Sena, Harald Etzemüller, Paul Hirsch, Sabine Imhof, Andrea Interschick, Gözde Ju, Anette Kaplan, Kerstin Lichtblau, Lilo Mangelsdorff, Katharina Tebbenhoff.
Abb.: »Galactic Dolls« © Kerstin Lichtblau
