Claus Sterneck

Claus Sterneck (*1970) lebt seit 2008 in Island (und arbeitet in Reykjavík als Briefträger). Viel Zeit verbringt er in Djúpavík, einem abgelegenen Ort in den Westfjorden Islands, wo ganzjährig nur zwei Menschen leben.

»Ich finde in Djúpavík, was ich in Deutschland vermisste. Dabei ist es gar nicht viel – ich spreche von Ruhe, Entspannung, unberührte und “einfache” Natur… keine Hektik, kein Verkehr, kein Reizüberflutung. Reduzierung auf das Wesentliche. Das, was ich suche und will, das finde ich hier, und das, was ich nicht benötige und nicht will, ja, das gibt es hier auch nicht …«

In Djúpavík während der Sommermonate hilft Claus einem Hotel mit (2011 das sechste Mal in Folge). In einer alten Heringfabrik in Djúpavík zeigt er seit drei Jahren Ausstellungen mit Fotografien aus Island.

Nikolaus Heyduck

1957 geboren in Kassel
1979 – 1985 Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Städelschule, Frankfurt am Main
1990 – 1995 Studium der Komposition an der Akademie für Tonkunst Darmstadt
lebt und arbeitet in Darmstadt

Monika Golla

Studium der Kunstgeschichte und -pädagigik a.d. Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt a.M. / Studium Visueller Kommunikation, Audiovisuelle Medien – Freie Fotografie a.d. Hochschule für Gestaltung in Offenbach a.M. / Aufbaustudium bei Rudolf Bonvie, Fotografische Konzepte / Arbeitsstipendium Universitätsstiftung Augsburg / Atelierstipendium Association of Icelandic Visual Artists, Reykjavik (IS) / Nominierung Deutscher Klangkunstpreis

Jan Brand

1975 geboren in Frankfurt am Main
1995-1998 Fahrradkurier
1998-1999 Ethnologie & Soziologie an der Uni-Frankfurt
1999-2003 Grundstudium an der HfG-Offenbach
2003-2006 Fernseh-Grafiker und Fotograf beim Hessischen-Rundfunk
2007-2009 Hauptstudium an der HfG Offenbach bei H. Blum und C. Hahn; abgeschlossen mit Diplom im Juli 2009

Helmut Werres

– 1953 in Nettetal/Ndrh. geboren
– 1974 Studium der freien Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf
– 1976 Wechsel zur Staatl. Hochschule für Bildende Kunst Braunschweig
– 1979 Wilke-Preis der Stadt Braunschweig
– 1980 Meisterschüler bei Prof. Malte Sartorius
– 1991 Preis der Darmstädter Sezession für Zeichnung, Mitglied der Sezession
– 2010 Preis der Galerie Viktoria B., Bonn
– lebt und arbeitet in Frankfurt a.M.

Priscilla Buhr

– 1985 in Recife (BR) geboren
– Journalismus-Studium an der kath. Universität von Pernambro
– 2009/2010 Fotografin für die Landesstiftung zur Erhaltung des historischen und künstlerischen Erbes (Fundarpe)
– arbeitet als Fotoreporterin für „jornal do comercio“
– Mitglied der Fotogalerie „perspectiva“ des brasilianischen Blogs für künstlerische Fotografie „olhave“
– 2010 erste Einzelausstellung im „mamam no patio“ (Recife): »Atraves de um corpo« (Fotoessay), ausgewählt vom Museum für Moderne Kunst, Recife
– In der Auswahl der 78 besten Fotojournalisten (»O Melhor do Fotojornalismo Brasileiro 2011«)
– Priscilla Buhr lebt und arbeitet in Recife/Brasilien

Meg Cebula

Meg Cebula wurde in Coral Gables in Florida, USA, geboren, wuchs in Miami auf, schwelgte in Sonne, Sand und Brandung und durchstreifte den Asphaltdschungel Floridas ausufernder Ballungsräume. 2001 zog sie um in die Kleinstadt Swansea im Mittleren Westen der USA, wo Bäume und Vögel ganz anders aussehen. Von Meg Cebula gibt es zwei Veröffentlichungen: Eine im „B&W Magazine, Single Image Issue 2005“ und eine weitere im „Professional Photographers of America, Loan Print Catalogue 2005“.

Die Liebe zur Fotografie begann in früher Jugend, aber sie nahm sie lange Zeit nicht ernst, bis ihr Vater ihr seine alte Nikon SLR aus der F-Serie schickte. Dieses Geschenk jedoch veränderte ihren Blickwinkel auf die Fotografie für immer und wurde zu einer Ausweitung ihres Selbst, das weiter und weiter und weiter reicht. Die vergangenen elf Jahre hat sie damit verbracht, ihr Leben zu fotografieren – und ihre Kamera wurde ihr engster Freund, ihre Fotos zu einem Tagebuch, das sich ohne Worte mitteilt. Diese Reise hat sie nicht nur dahin geführt, Fotos zu machen, sondern auch zu zeichnen und zu malen; seit den vergangenen Jahren arbeitet sie auch skulptural mit Ton. Sie war schon immer eine Dichterin und ihre Zuneigung zum geschriebenen Wort reicht sehr tief.

»Es heißt, ein Bild mehr sage mehr als tausend Worte. Wir müssen jedoch stets daran denken, dass diejenigen Bilder, die aus Worten entstehen, immer individuell sind, aus unserem Geist heraus geboren, und deshalb für jeden von uns einzigartig. Darum kann man sagen, dass Worte einen Weitwinkel aus Bildern darstellen.«, sagt Meg Cebula zu ihrer Arbeit. »Letzten Endes bin ich dankbar für diese wunderschöne Welt, in der ich lebe und für deren alltägliche Geschenke wie Bäume, Vögel, Hasen (und alle anderen Tiere), Sonne, Wind, Himmel, Wolken, Regen, Schnee, Ozeane, Sterne, Mond, Erde (ganz besonders den Sand), Schlaf, Träume und den morgendlichen Kaffeegenuss, während ich beobachte, wie der Tanz des Tages beginnt …«

Aus dem amerikanischen Englisch übertragen
und redaktionell bearbeitet von Mrs. Velvet G.Oldmine

Sofia Greff

1975  born in Alba Iulia/Romania
1998-2001 Fine Arts studies at Kunsthochschule Kassel, Germany
2005 Master Class Graduation at prof. Ayse Erkmen in Interdisciplinary Art at the Hochschule für bildende Künste, Städelschule, Frankfurt, D
2008 MA Visual Performance at Dartington College of Arts, GB
lives in Frankfurt/Main (D) and works everywhere

Grants, Awards, and Residencies

2009 Reisdency together with Billa Burger at Pilotprojekt Gropiusstadt/Berlin
2008 OZU, Taoh Residency, Italy
2001-2005 Grant of the German National Academic Foundation
2004 Artists Residency at Mariposa,Teneriffe
2003 Studio-Price of the Landwirtschaftlichen Rentenbank at the Rundgang of the Städelschule, Frankfurt