ZU GAST

Ausstellungsthema 2010

EULENGASSE stellt sich immer ein Jahresthema, zu dem die Ausstellungen und Veranstaltungen Bezug nehmen: 2008 »KRISE«, 2009 »ZU HAUSE«.

Seit seiner Gründung im Herbst 2003 bis Ende 2009 hat EULENGASSE als gemeinnütziger Verein einen Ausstellungsraum in der Eulengasse 65 betrieben. 2010 war EULENGASSE auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten: In unserem Selbstverständnis ist ein Ausstellungsraum Plattform für Künstler und Interessierte an zeitgenössischer Kunst und Kultur.

Also hat EULENGASSE in jenem Jahr aus der Not eine Tugend gemacht und ist auf Grund der vielzahligen Einladungen von Künstlern, anderen alternativen Ausstellungsorten, Kunstvereinen und Galerien »ZU GAST«.

EULENGASSE hat keine programmatische Ausrichtung, sondern ist offen für die unterschiedlichsten persönlichen Sichtweisen auf zeitgenössische Kunst und Kultur. Der Verein ermöglicht so auf verschiedene Arten Kunst zur Diskussion zu stellen, Kontakte zwischen unterschiedlichen Künstlern zu befördern und zwischen Künstlern und Öffentlichkeit herzustellen.

ZU HAUSE

Ausstellungsthema 2009

. Ist es der Ort, an dem man geboren wurde, aufwuchs? Die Heimat, die man floh, weil sie zu eng war und wiederentdeckt, weil man in der „weiten Welt“ diese Nähe, Vertrautheit zu schätzen lernte?
. Ist es das Nest, das man sich gebaut hat, ein Ort des Rückzugs, an dem man nicht gestört wird? Oder die Kneipe oder Trinkhalle um die Ecke?
. Ist es die Stadt, die Region, in der man beschlossen hat zu bleiben, mit ihren kulturellen Eigenarten?
. Und wie stellt sich diese Frage für Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, die diese Orte verlassen mußten, freiwillig oder gezwungenermaßen? Wo ist deren ZU HAUSE?

Gerade in einer Stadt wie Frankfurt inklusive dem Rhein-Main-Gebiet erscheint uns diese Themenstellung höchst aktuell, vielfältig und spannend.

Deshalb veranstaltet der Ausstellungsraum EULENGASSE im Jahr 2009 unter den Titeln »Innenschau – Cocooning«, »Außenbetrachtung – inBIGcity« und »Der fremde Blick – Migrations« drei große Gruppenausstellungen sowie einige kürzere »showcases« zum Thema ZU HAUSE und gibt so Mitgliedern des Vereins und eingeladenen Künstlern die Möglichkeit, ihre Interpretation dieses Begriffs zur Diskussion zu stellen.

KRISE

Ausstellungsthema 2008

Im Jahr 2008 stellte sich EULENGASSE zum ersten Mal ein Jahresthema, nachdem die Konzeptionen mancher Ausstellungen der vergangenen Jahre dies immer stärker impliziert hatten.

2008 schien die ökonomische Krise von Mitte der Nullerjahre überwunden, alle Zeichen standen auf einer goldenen Zukunft. Doch war dies ein Trugschluss: Schon im Januar 2008 rutschte der DAX von seinem Höchststand von ca. 8.000 Punkten ab und stand am Jahresende unter 5.000 Punkten. Uns Machern von EULENGASSE wurden hellseherische Fähigkeiten unterstellt…

ALS DIE FRANKFURTER IHRE HOSEN RUNTERGELASSEN HABEN

Künstlerische Positionen zur urbanen Metropolensituation

EULENGASSE und Bund Offenbacher Künstler e.V. (BOK)
Die Ausstellung möchte Kunst im Spannungsfeld soziokultureller Aspekte in Beziehung setzen und formuliert daher künstlerische Positionen zur urbanen Metropolensituation. Provinzialität – internationales Drehkreuz, die Neurose der Mobilität – die neue Leichtigkeit, Behausung – in Bewegung kommen und zeigt Arbeiten von u.a. Costa Bernstein, Vládmir Combre de Sena, Thomas Dahmen, Alexander Paul Englert, Harald Etzemüller, Steve Kühner, Karin Nedela, Leonore Poth, Gunter Wagner, Ursula Zepter. Es erscheint ein Katalog unter der ISBN 978-3-00-032279-2.

ausstellungsprojekt OHNE WORTE | SEM PALAVRAS 2007-2008

Zeitgenössische Kunst aus Deutschland im Dialog – BRASILIEN

EULENGASSE e.V. präsentierte im November 2007, in Zusammenarbeit mit anderen Ausstellungsorten in Frankfurt/Offenbach am Main, ausgewählte Kunstwerke aus Deutschland im Rahmen des seit 2000 jährlich statt findenden Kulturevents ARTE EM TODA PARTE in Olinda, Brasilien. Die Gesamtschau mit den brasilianischen Kommentararbeiten gibt es ab 7. März 2008 im ausstellungsraum EULENGASSE 65 und ab 15. Juni 2008 im Salon 13 (BOK) in Offenbach.

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