Malin Neuman

Malin Neuman (1981, Stockholm) is a Swedish multidisciplinary artist based in Stockholm, Sweden. She works with various materials and techniques, including but not limited to fiber art, sculpture, video and installation. Language is often very present in her art: as puns in the titles of works, visually expressed linguistic metaphors or words embroidered on pieces of fabric. Other recurring themes are sex/gender and different types of spatialities.

She is educated at Byam Shaw School of Art in London (Foundation Diploma Art & Design), Stockholm University (BS Geography), Royal Institute of Art in Stockholm (independent postgraduate course) and Zurich University of the Arts (MA Fine Arts). Her work has been exhibited in Sweden and internationally in galleries and at art fairs. She is a member of the artist-run studio collective Detroit Stockholm as well as The Artists’ Association of Sweden.

DE

Malin Neuman (* 1981 in Stockholm) ist eine multidisziplinäre schwedische Künstlerin, die in Stockholm lebt. Sie arbeitet mit verschiedenen Materialien und Techniken, darunter Faserkunst, Skulptur, Video und Installation. In ihrer Kunst spielt Sprache oft eine zentrale Rolle: als Wortspiele in den Titeln ihrer Werke, als visuell ausgedrückte sprachliche Metaphern oder als auf Stoffstücke gestickte Wörter. Andere wiederkehrende Themen sind Sex/Geschlecht und verschiedene Arten von Räumlichkeit.

Sie studierte an der Byam Shaw School of Art in London (Foundation Diploma in Art & Design), an der Universität Stockholm (B. Sc. in Geographie), am Royal Institute of Art in Stockholm (unabhängiger Nachdiplomkurs) sowie an der Zürcher Hochschule der Künste (M. A. in Fine Arts). Ihre Arbeiten wurden in Schweden und international in Galerien und auf Kunstmessen ausgestellt. Sie ist Mitglied des Künstlerkollektivs Detroit Stockholm und des schwedischen Künstlerverbands »The Artists‘ Association of Sweden«.

Melike Bayık

Independent curator, art writer, and academic. She works on public space, urban justice, collective solidarity, social equality, sustainability, and participatory, solidarity-based art ecosystems. She is a member of AICA Turkey, CIMAM, and ICOM, focusing on research-based curatorial projects that explore socio-cultural and social dynamics.

She continues her academic work at Yeditepe University’s Art and Culture Management Program and has been pursuing her doctoral dissertation in the Art History Department, Western Art and Contemporary Art Program at Mimar Sinan Fine Arts University since 2019.

Since 2018, she has been the founding consultant of Eldem Art Space, and since 2020, she has served as the art consultant and collection manager for Hitay Foundation and Collection. Additionally, as a consultant to EKSAV Foundation, she conducts research on how art can exist within participatory and solidarity-based structures, developing collaborations with non-profit initiatives and collectives.

In her curatorial practice, she centers interdisciplinary collaborations and collective production processes, organizing exhibitions in various art spaces such as Eldem Art Space, Adas.ist, Casa Botter, Bilsart, and Millî Reasürans Art Gallery. In 2024, she co-curated the 9th Sinop Biennial. She integrates academic research into her curatorial projects by organizing discussion panels and seminar programs and has developed educational activities, including children’s workshops for different age groups.

Between 2023 and 2024, she was a member of Baksı Museum’s Young Management Board, actively contributing to the museum’s exhibition and education programs.

Her art writings are published in ArtDog Istanbul, Sanat Dünyamız, Argonotlar, Oksijen Newspaper, Artfulliving, and Milliyet Sanat, among other print and digital platforms. She produces artist texts, exhibition reviews, and conceptual research for books, catalogs, magazines, and newspapers. She continues her academic, curatorial, and literary work in Istanbul.

Seçil Yaylalı

Seçil Yaylalı is a visual artist and educator based in Orta San Giulio (IT) and Istanbul (TR). She mainly works in socially engaged art, engaging/collaborating with several social groups in different contexts. Her projects deal with people’s desires and longings. She fosters collective production as a shared experience that leads groups to reach a common aim. She is engaged in ongoing curatorial work for PASAJ, which she co-founded, by running an independent project space and an artist residency program in Istanbul.

Ursula Krenzler

geboren in Remscheid
1977 – 1978
Westfälische Wilhelms – Universität Münster
1978 – 1983
Studium Visuelle Kommunikation
MSD/Münster School Of Design bei Prof. Volker Erhardt und Prof. Wolfgang Troschke
Studienschwerpunkte: Zeichnung und Malerei
Thema der Abschlussarbeit: Wandlung – Verwandlung
Zeichnungen zu Gedichten von Paul Celan

lebt und arbeitet in Köln

Felix Baele

Der belgische Künstler Felix Baele (*1993, Waregem) bewegt sich zwischen Malerei, Zeichnung, digitaler Collage und Musik und experimentiert mit verschiedenen Medien. Seine Werke, in denen das menschliche Ideal oft im Mittelpunkt steht, vermitteln widersprüchliche Emotionen und Themen. Felix lädt den Betrachter ein, ihn auf eine existenzielle Reflexion zu begleiten.

Inspiriert von archetypischen Darstellungen in modernen Medien, strebt er danach, eine visuelle Erzählung zu schaffen, die die absurde menschliche Erfahrung der Gegenwart beispielhaft veranschaulicht.

Mandy Wiesener

MANDY WIESENER – aka FRAU WIESE – studierte von 2002–2015 Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaft und Public Management (u.a. Kulturmanagement) in Frankfurt/M. Sie arbeitet als freiberufliche IT-Beraterin und ist seit 2015 – nach einer künstlerischen Schaffenspause – wieder in der Bildenden Kunst tätig. Konzeptuell und stilistisch inspiriert von der Idee der ZERO-Bewegung, wohnt ihren Arbeiten eine klare und reduzierte Bildsprache inne. Dabei erschafft sie, anders als ZERO, Neues nicht aus der Leere heraus, vielmehr möchte sie der allgegenwärtigen (digitalen) Bilderflut und Farbfülle einen gestalterischen Kontrapunkt entgegensetzen. Bisheriger Höhepunkt: Die Ausstellung ZERO+ in Berlin 2021. Diese Schau vereinte Arbeiten der ZERO-Gründungsväter Uecker, Mack und Piene und Weggefährten wie Fontana und Luther, erweitert um Positionen zeitgenössischer Künstler wie Wiesener, »die vergleichbar konzeptuell und stilistisch arbeiten und die Idee mit neuen Techniken und Medien in die Gegenwart tragen.« Gefolgt von weiteren Ausstellungen, in der Wiesener ihre Arbeiten neben Balkenhol, Warhol, Lichtenstein u. a. zeigen durfte.

weitere Informationen:
Facebook: @frauwieseart
Instagram: frauwiese_art

Daewoong Kim

1986
geboren in Seoul (South Korea)

2017 – 2023
Studium an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach

Lebt in Offenbach und Frankfurt/Main

 

Warum ich mit Steine gearbeitet habe

In einer Welt, in der so viel Zeug und Abfall rumliegt, fühlt es sich manchmal an, als würde ich der Erde einfach noch mehr Müll hinzufügen, wenn ich Skulpturen mache. Nach einer Ausstellung, wenn ich sehe, wie die Werke, die ich mit viel Mühe gemacht habe, einfach achtlos in einem Lager verschwinden, kommt mir dieser Gedanke.

Diese Gedanken haben mich dazu gebracht, mit der Arbeit mit Steinen zu beginnen. Wenn ich an meinen Großvater mütterlicherseits denke, war er ein Steinbrecher. Er holte Steine am Fluss oder in der Nähe von Teichen, zerbrach sie mit einem Hammer und verkaufte sie auf Baustellen. Die kleineren Steine wurden wahrscheinlich für den Bau von Wohnungen oder Gebäuden verwendet.

In Deutschland gibt es viele Baustellen, besonders am Marktplatz. Jedes Mal, wenn ich sie sehe, denke ich an meinen Großvater. Während ich die Steine auf den Baustellen anschaue, frage ich mich oft, ob es vielleicht Steine sind, die er einmal zerbrochen hat. Und dann denke ich, was wäre, wenn ich diese Steine wieder zusammenfüge? Es fühlt sich an, als ob das Zusammenfügen der Steine, die mein Großvater zerschlagen hat, ein wiederholter natürlicher Vorgang wäre – ein Teil eines größeren Kreislaufs, der letztlich einen ›Kreislauf des Lebens‹ bildet.

Dieser Gedanke hat mir geholfen, das schlechte Gewissen darüber zu verlieren, dass meine Arbeit mehr Abfall zur Erde hinzufügt. Aus dieser Perspektive betrachtet, spielen die Materialien, die in meinen Arbeiten neben dem Stein verwendet werden – wie Klebeband, Kartons und so weiter – die Rolle von Bindemitteln, um die Steine zusammenzufügen. (DK)