KONTRAPUNKT

Sep
18
2015

KONTRAPUNKT

Geist · Körper · Raum

Arbeiten von Helga Marx, Sabine Imhof, Monika Supé

Ausstellung
Vernissage
18.09.2015 – 11.10.2015
Ausstellungsraum EULENGASSE
Daten
18.09.2015 – 11.10.2015
KONTRAPUNKT
Geist · Körper · Raum
Veranstaltungsort
Ausstellungsraum EULENGASSE
Organisation
Ausstellungsraum EULENGASSE


Webseite
www.eulengasse.de
eMail

Verantwortlich
Vládmir Combre de Sena

Freitag 18. September 2015, 19 Uhr

Beteiligte Künstler*innen


Die Ausstellung vereint drei Stimmen, die nebeneinander gleichberechtigt geführt werden: Fotografie, Video, Skulptur.

Die drei Künstlerinnen — zwei aus Frankfurt und eine aus Hohenschäftlarn bei München — kontrapunktieren in Variation, Annäherung, Umkreisung das Jahresthemas »ICH«. Positionen über körperliche Wahrnehmung, die Erfahrung des Körpers und seinen Bewegungen, an der Grenze von Geist und Raum.

In ihren Projekten arbeitet Monika Supé sie sich an der Oberfläche des Menschen entlang – also an seiner Haut. Mal zeichnet sie den Menschen im Raum mit linearen Mitteln nach, mal wickelt, knotet, webt sie ihn ein, mal verhüllt sie ihn. Dabei bleibt sie unterschiedlich nah an ihrer Kontur. Übrig bleiben kokonartige Objekte oder gehäkelte Hüllen, die den Menschen, der eben noch da war, erahnen lassen. Weitere Informationen zur Kunst von Monika Supé auf ihrer Webseite www.monikasupe.de

Sabine Imhof schreibt über ihrer Film: »Begrenzung erfahren und sich in ihr zurechtfinden. Sich einpassen. – Isolation aufgeben. Sich treffen. Punktuell berühren. – Der Ausbruch. – Gemeinsam wächst anderes heran und heraus. Tanz kommt aus dem, was die Umgebung uns liefert. Wir bewegen uns, weil wir den Raum erfahren. Raum erzeugt Bewegung, Tanzkörper erschaffen Räume. Letzten Endes sind es genau jene Körper, die der Musik den Weg weisen.« Weitere Informationen zu Sabine Imhof auf ihrer Webseite www.sabine-imhof.de

Helga Marx schreibt über ihre Arbeit: ICH gibt es nicht – oder doch???
1. Wissenschaftlich bewiesen ist: Entscheidungen, die wir zu treffen glauben, sind bereits Millisekunden zuvor entschieden. Wer oder besser was lässt uns das Eine oder das Andere tun? Und: ist dann nicht das ICH, welches angeblich die Entscheidung fällt, nicht mehr als ein Erklärungsversuch um mit dieser Ungeheuerlichkeit umzugehen? 2. alles, selbst die unbedeutendste Kleinigkeit, die uns widerfährt, beeinflusst unser weiteres Leben, wenn auch nur unmerklich. Weshalb und wann ich etwas entstehen, sichtbar werden lasse, geschieht – genau in diesem Augenblick. Der Moment der Betrachtung dieses Artefaktes hat jedoch mit dem Moment der Entstehung – und also mit mir und meiner Befindlichkeit in diesem Moment – nichts zu tun. Aber es verändert den Betrachter, weil es da ist. Wenn auch nur unmerklich… Weitere Informationen zu Helga Marx auf ihrer Webseite www.helgamarx.de

Zur Eröffnung findet ein Gespräch mit den Künstlerinnen und dem Architekten Harald Etzemüller statt.

Abb. © Hans-Jürgen Herrmann