SCHAMANISMUS AUS DEM GROSSEN ALTAI

 

02.09.-03.10.2011
Perspektivwechsel transitus ekstasis
SCHAMANISMUS AUS DEM GROSSEN ALTAI

 

Vier Künstler aus dem Großen Altai – einer dünn besiedelten Bergregion Südsibiriens – geben uns Einblick in ihre schamanistische Welt. Die Titel der leuchtend farbigen oder in Schwarz-Weiß gehaltenen Arbeiten künden von Themen, die uns an andere Horizonte führen: »Schildkrötennest«, »Schamane auf Stelzen«, »Königin von Ukok«, »Roter Jäger« oder »Weisse Eule, die Seele Verstorbener tragend«. Schamanen werden als Vermittler zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Natur betrachtet: sie sind Reisende. Die Malerei der Schamanen ist ein Kampf um die eigene Seele: Es ist ein fortwährendes Ringen zwischen dem Schamanenmaler und der unsichtbaren Welt, die ansonsten seine Seele aufsaugen und verbrauchen würde.

Die Maler Nikolai Chepokov und Valery Tebekov wurden im Altai geboren, wo sie noch heute leben und arbeiten. Valery Tebekov ist künstlerischer Leiter des Nationaltheaters der Republik Altai. Marina Bitter und Elena Pagel leben heute in Berlin bzw. Dresden. Sie alle haben ihre Wurzeln in der Altaischen Mythologie.

02.09.2011: SCHAMANISMUS AUS DEM GROSSEN ALTAI

Fotodokumentation: Vládmir Combre de Sena