SCHAMANISMUS AUS DEM GROSSEN ALTAI

Sep
02
2011

SCHAMANISMUS AUS DEM GROSSEN ALTAI

Mit Werken von Marina Bitter · Nikolai Chepokov · Elena Pagel · Valery Tebekov

Kuratiert von Christiaan Tonnis

Ausstellung
VERNISSAGE Freitag 2. September - 19 h
02.09.2011 – 02.10.2011
ausstellungsraum EULENGASSE, Seckbacher Landstr. 16, Frankfurt-Bornheim
Daten
02.09.2011 – 02.10.2011
SCHAMANISMUS AUS DEM GROSSEN ALTAI
Mit Werken von Marina Bitter · Nikolai Chepokov · Elena Pagel · Valery Tebekov
Veranstaltungsort
ausstellungsraum EULENGASSE, Seckbacher Landstr. 16, Frankfurt-Bornheim
Organisation
Ausstellungsraum EULENGASSE
Webseite
www.eulengasse.de
eMail
info@eulengasse.de
Verantwortlich
Christiaan Tonnis

Fr. 02.09.2011 19-22 Uhr



Vier Künstler aus dem Großen Altai – einer dünn besiedelten Bergregion Südsibiriens – geben uns Einblick in ihre schamanistische Welt.

Die Titel der leuchtend farbigen oder in Schwarz-Weiß gehaltenen Arbeiten künden von Themen, die uns an andere Horizonte führen: »Schildkrötennest«, »Schamane auf Stelzen«, »Königin von Ukok«, »Roter Jäger« oder »Weisse Eule, die Seele Verstorbener tragend«. Schamanen werden als Vermittler zwischen der Welt der Menschen und der Welt der Natur betrachtet: sie sind Reisende. Die Malerei der Schamanen ist ein Kampf um die eigene Seele: Es ist ein fortwährendes Ringen zwischen dem Schamanenmaler und der unsichtbaren Welt, die ansonsten seine Seele aufsaugen und verbrauchen würde.

Die Maler Nikolai Chepokov und Valery Tebekov wurden im Altai geboren, wo sie noch heute leben und arbeiten. Valery Tebekov ist künstlerischer Leiter des Nationaltheaters der Republik Altai. Marina Bitter und Elena Pagel leben heute in Berlin bzw. Dresden. Sie alle haben ihre Wurzeln in der Altaischen Mythologie.

 

Abb.: Marina Bitter